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© 2019 by Eggbergtrail e.V. Kevin Mann

  • Kevin Mann

Warum der Eggbergtrail unverzichtbar ist!

Aktualisiert: 22. Nov 2018

Da es keine Alternativen in der Umgebung gibt, ist der Trail ein wichtiger Bestandteil für tausende Mountainbiker.


Alternativlosigkeit macht Mountainbikern zu schaffen.



Der Trail...


...wurde in den letzten Jahren immens ausgebaut. Sowohl die Länge als auch die gut und sicher gebauten Hindernisse stehen für den Trail. Dieser dient vielen Jugendlichen und Erwachsenen, ihren Sport in umfangreichem Maße ausüben zu können. Doch war der Trail bislang nicht legal befahrbar. Nun stellt sich für viele Mountainbiker die Frage, welche Alternativen es in der Umgebung gibt.


Die Sabine-Spitz-Arena könnte für viele eine Übergangslösung sein, jedoch handelt es sich bei der Strecke um die Mountainbikesportart "Cross-Country", welche andere Anforderungen an Fahrer und Bike darstellt als der Eggbergtrail.


Für fortgeschrittene Mountainbiker ist der kostenpflichtige Bikepark Todtnau eine gute Lösung. Allerdings hat dieser nur bestimmte Öffnungszeiten und ist für viele Jugendliche, da kein Auto, nur schwer zu erreichen. Zudem sind es ca. 45 Minuten Anfahrtsweg mit dem Auto. Mit dem Zug bzw. Bus ist die schöne Ortschaft ebenfalls in frühestens 2 Stunden zu erreichen. Für eine spontane Abfahrt am Abend ist das nicht möglich. Hier kann man also nicht von einer Alternative sprechen.


Einige wenige Trails gibt es dennoch in der Umgebung. Bei diesen handelt es sich aber ebenfalls um illegale Strecken, die zudem bei weitem nicht so ausgebaut sind wie der Eggbergtrail.




Warum gibt es also keine Alternativen?


Die Gesetzeslage besagt im Landeswaldgesetz LWaldG § 37 Absatz 3 folgendes:

“Das Fahren mit Krankenfahrstühlen (auch mit Motorantrieb), das Radfahren und das Reiten im Wald sind nur auf Straßen und hierfür geeigneten Wegen gestattet. Auf Fußgänger ist Rücksicht zu nehmen. Nicht gestattet sind das Reiten auf gekennzeichneten Wanderwegen unter 3 m Breite und auf Fußwegen, das Radfahren auf Wegen unter 2 m Breite sowie das Reiten und Radfahren auf Sport- und Lehrpfaden; die Forstbehörde kann Ausnahmen zulassen. § 45 Absatz 2 Satz 2 NatSchG bleibt unberührt.”

Das bedeutet, dass man als Fahrradfahrer im Wald nur Wege mit einer Mindestbreite von 2 Metern befahren darf.

Natürlich gibt es Ausnahmen, wie die Mountainbiketrails in Freiburg, die vom dortigen MTB-Verein legalisiert wurden. Da dies jedoch einen enormen Aufwand darstellt, schaffen es die meisten Trailbauer gar nicht bis zu einer Legalisierung, denn damit ist viel Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Deshalb werden Trails größtenteils illegal errichtet und evtl. von den Waldbesitzern und Förstern geduldet.



Was wir tun


Wir als Mountainbiker haben uns zusammen geschlossen um gemeinsam was gegen die systematische Unterdrückung des Sports zu tun. Wir haben einen eigenen Verein gegründet, als einer von vielen bürokratischen Schritten, um den Trail erhalten zu können und mit einer Versicherung einen Schutz für jeden Mountainbiker auf dem Eggbergtrail zu bieten.


by Kevin Mann

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